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Astro-Prognose Karlsruher SC 2026/27: Das Missverständnis Senft und der Sturz in die 3. Liga!

Die 2. Bundesliga ist in die neue Saison gestartet – mit einem Sieg der Berliner Hertha beim VfL Bochum. Genau so hatte ich es in meinem Beitrag von gestern beschrieben: Auftaktniederlage für den VfL, und am Ende der Saison die Abstiegsrelegation. Wer das noch nicht gelesen hat, dem sei es empfohlen.

Den Artikel gibt es auch als Youtube Video unter: https://youtu.be/eHHHXNQsT2U?si=GjGWhB3YxvUjSGw2

Heute möchte ich mich dem zweiten Verein widmen, der ein schwieriges Jahr vor sich hat. Und ich nehme es gleich vorweg: Bei diesem Verein sehe ich nicht einmal mehr die Relegation. Für viele wird das überraschend sein, denn es geht um den Karlsruher SC.

Ein Bruch im Sommer

Der KSC hat im Sommer eine Zäsur vollzogen und sich nach sechseinhalb Jahren von Christian Eichner getrennt. Mit dem neuen Trainer Maximilian Senft und dem neuen Wildparkstadion im Gepäck will man nun zurück in die Bundesliga.

Ich denke, dass dieser Anlauf zumindest vorläufig scheitern wird – und dass es in eine ganz andere Richtung gehen wird.

Rückblick: Was ich Ende November 2024 gesagt hatte

Damals hatte ich Saisonprognosen für alle Vereine gemacht, die zu diesem Zeitpunkt noch im Aufstiegsrennen der 2. Liga standen. Der KSC war seinerzeit sogar noch auf einem Aufstiegsplatz. Neben der Prognose, dass man am Ende mit dem Aufstieg nichts zu tun haben würde, hatte ich schon damals einen Blick auf die darauffolgende Saison geworfen – und auf Christian Eichner:

Interessant ist auf jeden Fall das Ende der kommenden Saison. Da bekommt Christian Eichner Uranus Opposition Sonne – kurz vor Saisonende oder etwa zur Relegation. Uranus steht immer für Veränderung. Und da ist für mich die Frage: Schafft er diese Veränderung mit dem KSC? Oder entscheidet er sich nach vielen Jahren – er ist ja schon seit 2020 im Verein – noch einmal für einen Wechsel und sagt: Ich möchte anderswo meinen Weg versuchen?

Am Ende war es dann bekanntlich andersherum. Nicht Christian Eichner hat sich den Weg weg vom KSC gesucht, hin zu Vereinen mit vielleicht größeren Aufstiegsmöglichkeiten – der KSC hat dieser erfolgreichen und vor allem stabilen Periode der Vereinsgeschichte ein Ende gesetzt.

Die Konstellation hat also getroffen. Nur eben mit umgekehrten Vorzeichen.

Wenn der Präsident sich nach vorne wagt

Präsident Holger Siegmund-Schultze hat zum Neustart deutliche Worte gefunden: Man sei sicher, mit Maximilian Senft und dem neuen Trainerteam sportlich ein neues Level erreichen zu können – und er persönlich sei sich sogar sicher, dass der KSC „am Ende dieses Kapitels in der Bundesliga spielen" werde.

Ich bin durchaus ein Freund offensiver Ansagen. Das finde ich immer besser, als wenn man sich auf Allgemeinplätze zurückzieht oder sehr defensiv formuliert. In diesem Fall könnte man allerdings sagen: Er hatte bei dieser Ansage nicht unbedingt einen Astrologen an seiner Seite.

Denn ich bin mir zu 99 % sicher, dass der KSC am Ende dieser Saison direkt absteigen wird – und dass sich das schon relativ frühzeitig in der Rückrunde abzeichnen wird.

Der 14- bis 15-Jahres-Rhythmus des KSC

Der Begriff „Fahrstuhlmannschaft" ist beim KSC nicht ganz weit hergeholt. Es war vielleicht kein so extremes Beispiel wie bei Arminia Bielefeld, aber es gehört doch zur Vereinsidentität dazu.

Und hier wird es astrologisch interessant: Im KSC-Horoskop stehen drei Planeten relativ eng beieinander – vor allem die Sonne in der Waage, ganz in der Nähe Saturn und Neptun. Alle 14 bis 15 Jahre ergibt sich durch den Saturnlauf eine kritische Überprüfung, und diese Planeten werden gemeinsam ausgelöst.

Ein Blick zurück in diesem Rhythmus:

SaisonWas passierte
1982/83Abstieg aus der Bundesliga (direkter Wiederaufstieg, danach 14 Jahre erstklassig)
1997/98Vielleicht der schmerzhafteste Abstieg der Vereinsgeschichte – die Ära um Winfried Schäfer endet
2011/12Abstieg nach der Relegation gegen Jahn Regensburg
2026/27?

Der Abstand schwankt zwischen 14 und 15 Jahren, je nachdem, wo Saturn genau läuft. Jetzt sind wir wieder 15 Jahre weiter – und wir haben in dieser Saison erneut eine massive Ballung an Überprüfungen.

Dazu kommt: Ich habe mir inzwischen das genaue KSC-Horoskop erarbeitet, also die von mir angenommene exakte Gründungszeit. Und dieses Horoskop macht für mich eigentlich den Sack zu. Es ergibt ein sehr eindeutiges Bild, dass es am Ende dieser Saison mit dem Fahrstuhl nach unten geht.

Die Grundlage der Analyse

Das Vereinshoroskop ist immer das Entscheidende. Sinnvoll ist es aber, zusätzlich Trainer, Sportdirektor und Spieler anzuschauen – insbesondere dort, wo Geburtszeiten vorliegen. Ich habe mich entschieden für:

  • Maximilian Senft (Trainer) – leider ohne Geburtszeit
  • Mario Eggimann (Sportdirektor) – ebenfalls ohne Geburtszeit
  • Marvin Wanitzek (Kapitän) – ungefähre Geburtszeit
  • Christoph Kobald – der Einzige, bei dem mir eine genaue Geburtszeit vorliegt

So könnte der Saisonverlauf aussehen

Spätsommer und Herbst

In der 1. Pokalrunde in Münster löst sich bei Maximilian Senft etwa Jupiter Konjunktion Sonne aus. Davon könnte er außerhalb der Liga noch einmal profitieren – aufgrund der unbekannten Geburtszeit aber unsicher.

Danach wird es aus meiner Sicht schon kritisch. Im Vereinshoroskop ist eine größere Schwächung zu sehen, die etwa mit dem Heimspiel gegen Cottbus korrespondiert – einem Spiel, bei dem man einen Sieg sicherlich fest eingeplant hat. Das ist die erste richtig schwierige Konstellation, bei der man schon sehen kann, dass die Saison komplett in die falsche Richtung läuft.

Was man dann nicht mehr als „etwas schwächeren Start" abtun kann, sehe ich am 8. und 9. Spieltag: zunächst bei Maximilian Senft, dann bei Mario Eggimann. Ich glaube, beide werden dort bereits extrem in der Kritik stehen – und vielleicht gibt es sogar schon erste Konsequenzen.

Man denke an das Beispiel Magdeburg im vergangenen Jahr: Mit einem neuen Trainer nach einer Erfolgsperiode läuft es nicht immer gut, und manchmal ist es besser, einen Irrtum schnell zu korrigieren. Dass das hier bereits im Oktober passiert, halte ich für keineswegs ausgeschlossen.

Zum Jahreswechsel

Zum Jahresende dann eine etwas ruhigere Phase – zumindest ohne die ganz großen Ausschläge im Vereinshoroskop.

Am 17. Spieltag bei Greuther Fürth, dem Hinrundenende, das schon im neuen Jahr liegt, gibt es eine positive Konstellation bei Christoph Kobald. Vielleicht gelingt dort ein Überraschungserfolg – wobei ich mir den Gegner noch nicht angesehen habe und es sich wirklich nur um seine persönliche Konstellation handelt.

Aussagekräftiger ist, was danach kommt: Bielefeld und Kaiserslautern, Ende Januar. Da haben wir wieder ein ähnliches Muster wie im Oktober. Mario Eggimann steht sehr kritisch – er hat in dieser Saison eine Auslösung von Saturn Opposition Saturn –, und auch Maximilian Senft steht unter kritischem Saturneinfluss. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Senft diese beiden Spiele noch übersteht. Falls er zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch im Amt ist.

Nach dem Auswärtsspiel in Wolfsburg sieht es bei Christoph Kobald noch einmal emotional positiv aus – es wirkt fast so, als sei er der einzige Lichtblick. Aber wir haben hier eben nur eine untersuchte Spielerkonstellation. Darauf würde ich mich nicht festlegen.

Die entscheidende Phase

Ich bin da eher bei den Konstellationen des Vereins selbst. Und die zeichnen sich ganz stark und ganz negativ ab:

  • Heimspiel gegen St. Pauli: wieder eine starke Schwächung durch Neptun – ganz ähnlich wie beim Heimspiel gegen Cottbus zu Saisonbeginn.
  • Auswärts in Heidenheim: für mich noch mit einem kleinen Fragezeichen versehen, aber auf jeden Fall sehr kritisch.
  • 29. Spieltag, auswärts in Osnabrück: ein potenzieller direkter Konkurrent. Spätestens da werden nur noch wenige auf den Klassenerhalt des KSC setzen.
  • 31. Spieltag, auswärts in Kiel: hier fällt die Saturnrückkehr von Christoph Kobald hinein – es erfasst also inzwischen sogar ihn.
  • Drittletzter Spieltag, Heimspiel gegen Braunschweig (etwa 8. Mai): Hier steht für mich der Abstieg fest. Wir haben wieder eine Auslösung im KSC-Horoskop, und auch bei Marvin Wanitzek sieht es nicht gut aus – er hat bereits Anfang März etwa Pluto Quadrat Merkur, nichts, womit man euphorisch in die Zukunft schreitet.

Bei Mario Eggimann wandert zudem Pluto über die Sonne. Wann genau das in der Saison liegt, lässt sich ohne Geburtszeit nicht sagen – ein kritischer Aspekt ist es allemal. Mit so viel Pluto und den Saturnaspekten im KSC-Horoskop ist der Abstieg für mich eigentlich fixiert.

Der Schlusspunkt

Und dann haben wir sogar noch eine Parallele zu dem, was ich beim VfL Bochum geschildert habe: Dort steht Saturn Konjunktion Sonne zur Relegation. Beim KSC steht ziemlich genau zum letzten Spiel, dem Heimspiel gegen Greuther Fürth, Saturn Opposition Sonne.

Dass daraus noch ein versöhnlicher Abschluss dieser verkorksten Saison wird, glaube ich nicht mehr. Aber das ist dann wahrscheinlich ohnehin das geringste Problem.

Und danach? Erst der Umbruch, dann die Wende

Auch die Folgesaison bringt starke Aspekte – zu drei verschiedenen Zeitpunkten wird es noch einmal besonders kritisch:

  • Ende Juni / Anfang Juli 2027
  • 29./30. November 2027
  • etwa 16.–22. Januar 2028

Das sind jeweils deutlich kritische Konstellationen, mindestens aber solche, die auf einen sehr großen Umbruch hindeuten. Zwischendurch ebenfalls kritisch: der 31. Oktober 2027 und der 13. Februar 2028. Und auch dort scheint es auf ein aufregendes Saisonende hinauszulaufen – um den 23. April 2028 herum sehe ich noch einmal eine große Veränderung.

Danach aber ist dieser ganz große Wirbel durch, der den KSC gehörig durchschütteln dürfte. Und dann besteht tatsächlich Hoffnung, dass es deutlich bergauf geht, denn dann ist wieder wesentlich mehr Jupiter im Gepäck.

Für die Saison 2028/29 sehe ich sogar sehr positive Aussichten – und das frühzeitig, etwa ab dem 6. April 2029. Da geht es definitiv in die richtige Richtung, und dann vielleicht doch wieder Richtung Aufstieg. Nach einem unerwarteten Absturz und dem Weg Richtung 3. Liga statt Richtung 1. Liga, wie man es sich in Karlsruhe vor dieser Saison erhofft hatte – mit allem, was man in die Hand genommen hat: neues Stadion, neuer Trainer.

Aber nicht immer verwirklichen sich Dinge so, wie man sie geplant hat.

Zusammengefasst: die kritischen Punkte der Saison

  1. Heimspiel gegen Cottbus – die erste große Schwächung im Vereinshoroskop
  2. Krise Mitte/Ende Oktober – betrifft bereits Trainer und Manager
  3. Ende Januar, nach dem Start ins neue Jahr – Bielefeld und Kaiserslautern
  4. Heimspiel gegen St. Pauli – Neptun-Muster wie zu Saisonbeginn
  5. Auswärtsspiel in Osnabrück (29. Spieltag)
  6. Auswärtsspiel in Kiel (31. Spieltag)
  7. Heimspiel gegen Braunschweig, etwa 8. Mai – für mich der praktisch feststehende Abstieg
  8. Saisonabschluss gegen Greuther Fürth – Saturn Opposition Sonne

In eigener Sache

Ich hoffe, kein KSC-Fan nimmt mir das übel. Wie beim VfL Bochum ist das keinesfalls eine Antipathie-Prognose, sondern eine nüchterne Analyse vor allem des Vereinshoroskops, das in diesem Fall eine höchstkritische Aussicht gibt. Daran ist für mich relativ wenig zu rütteln.

Ich lese nur die Sterne. Ich mache nicht die Zeit. Ich versuche lediglich herauszulesen, was sich astrologisch erkennen lässt.

Demnächst folgen hier Prognosen zu den weiteren Vereinen. Die Astro Arena ist mit ihrem neuen Webauftritt wieder online, und es wird hier deutlich regelmäßiger Content geben – durchaus auch mal erfreulichere Prognosen. Vielleicht sogar eine Aufstiegsprognose, nachdem ich jetzt zwei Vereine eher in die astrologische Mangel genommen habe.


Astrologische Prognosen sind Deutungen, keine Tatsachenbehauptungen. Alle genannten Konstellationen beruhen auf den mir vorliegenden Geburts- und Gründungsdaten – bei abweichenden Zeiten können sich die Aussagen verschieben.

Zum Abhaken

Die Prognose in Einzelteilen

Damit sich diese Prognose überprüfen lässt, steht sie hier als Liste einzelner Aussagen — jede mit ihrer Schwierigkeit. Aufgelöst wird, sobald es entschieden ist. Auch das, was danebengeht.

  • Der Karlsruher SC steigt direkt ab — ohne den Umweg über die Relegation

    SensationQuote 8+entscheidet sich: Saisonende

  • Das Heimspiel gegen Cottbus bringt den ersten Bruch in der Saison

    AußenseiterQuote 2–3entscheidet sich: 13.09.2026

  • Mitte bis Ende Oktober geraten Trainer und Manager gemeinsam in die Kritik

    AußenseiterQuote 2–3entscheidet sich: Oktober

  • Kein Sieg gegen Bielefeld und Kaiserslautern

    GewagtQuote 3–5entscheidet sich: Ende Januar

  • Das Heimspiel gegen St. Pauli geht verloren

    AußenseiterQuote 2–3entscheidet sich: Rückrunde

  • Auch auswärts in Osnabrück und in Kiel bleibt der KSC ohne Sieg

    GewagtQuote 3–5entscheidet sich: 29. und 31. Spieltag

  • Kein Sieg im Heimspiel gegen Braunschweig

    AußenseiterQuote 2–3entscheidet sich: 8. Mai 2027

  • Auch der Saisonabschluss gegen Greuther Fürth wird kein versöhnliches Ende

    AußenseiterQuote 2–3entscheidet sich: 34. Spieltag

  • Maximilian Senft steht am Saisonende nicht mehr als Trainer an der Seitenlinie

    KühnQuote 5–8entscheidet sich: Saison 2026/27

  • In der Saison 2028/29 spielt der KSC wieder um den Aufstieg

    AußenseiterQuote 2–3entscheidet sich: Saison 2028/29

    Setzt den Abstieg in die 3. Liga voraus.

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